Der Fiorino ist 3,86 Meter lang, 1,72 Meter hoch und 1,71 Meter breit und mit einem Wendekreis von knapp 9,95 m ist er gerade für den Innenstadt-Verkehr bestens geeignet.
Sein Ladevolumen beträgt 2,5 Kubikmeter, das bei umlegtem Beifahrersitz auf 2,8 Kubikmeter erweitert werden kann. Im 1,50 m langen Laderaumboden sind sechs Verzurrösen verankert. Wird der Beifahrersitz umgeklappt, wächst die Länge auf 2,50 m.
Mit einem 1,4-Liter Benziner der eine Leistung von 54 kW / 73 PS entwickelt und einem 55 kW / 75 PS starken 1,3-Liter Multijet-Diesel ist der Fiorino für seine Einsatzgebiete ausreichend motorisiert. Der Diesel (4,5 Liter kombiniert nach RL 80/1286/EWG) ist wie der Benziner serienmäßig mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet, optional ist ein halbautomatisiertes Sechs-Gang-Getriebe orderbar.
Zehn Farben, von einem kräftigen Orange über Blau- und Grünmetallic bis hin zum klassischen Weiß, sind verfügbar. Die niedrige Ladekante von 52,7 cm sowie die asymmetrisch angeordneten Hecktüren, die bei Bedarf bis zu 180 Grad zu öffnen sind, sollen den Nutzwert erhöhen. Seitliche Schiebetüren rechts und links sind ebenfalls realisierbar. Die Version Kombi verfügt über eine zweite Sitzreihe mit drei Sitzen, die leicht ein- und auszubauen, bzw. umklappbar sind. Je nach Bedarf ist für beide Varianten der Laderaum entweder verglast oder verblecht. Der Kastenwagen ist mit einem drehbaren Schutzgitter hinter dem Fahrersitz oder einer Stahltrennwand ausgestattet.
Die Fahrzeuginsassen können sich, neben vielen Ablagemöglichkeiten, über eine große Frontscheibe und eine gute seitliche Sicht freuen, die die Übersichtlichkeit des Fahrzeugs enorm erhöhen. Die Ausstattungslinie Basis verfügt unter anderem über ABS, Fahrerairbag, getönte Scheiben und in der höherwertigen Version SX über elektrisch verstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber und einen höhenverstellbaren Fahrersitz mit Lordosenstütze.
Ab Mitte Februar 2008 steht der Kastenwagen bei den Händlern und nach Angaben von Fiat Professional soll die Basis-Variante mit dem 1,4-Liter-Benziner netto unter 10.000,- Euro kosten. Der Kombi folgt im April. Eine Adventure genannte Version, die 20 mm höher gelegt ist und mit Schmutzfängern, in die Stoßstange integrierten Unterbodenschutz und größeren Seitenschutzleisten z.B. auf Baustellen ausgestattet ist, kommt ebenfalls in der ersten Jahreshälfte 2008. Im Herbst 2008 ergänzt der Panorama die Baureihe und soll mit mehr Verglasung und Innenraumverkleidung vor allem junge Familien ansprechen, die ein kompaktes Fahrzeug mit viel Platz suchen. (ar/ds)
































